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Optionskurs Archäologie : Eine Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum

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Sciences humaines et sociales
Histoire
Linster Kevin

Das Hauptziel dieser Arbeit war die Ausarbeitung eines Optionskurses zum Thema Archäologie für eine achte Klasse. Gleichzeitig sollte diese Option eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den Museen1 ermöglichen. Im Rahmen der Optionskurse ist dem Lehrenden ein gewisser Freiraum im Gestalten des Kurses gegeben, so dass unterschiedliche didaktische Konzepte angewandt werden können. Aus Gründen der pädagogisch-didaktischen Untermauerung der verschiedenen Unterrichtseinheiten habe ich in diesem Sinn im ersten Teil meiner Arbeit die Konzepte näher erläutert, auf die ich mich bei der Ausarbeitung der Unterrichtseinheiten basiert habe. Hier spielt der handlungsorientierte Unterricht eine bedeutende Rolle. Dieser Ansatz ermöglicht den Lernenden einen gewissen Grad an Autonomie und fokussiert sich auf die aktive Teilnahme der Schüler am Kurs. Trotz der augenscheinlichen Vorteile, bin ich auch auf mögliche Kritikpunkte an diesem Konzept eingegangen, um keine einseitige Beschreibung zu geben. Im gleichen Kontext, nämlich dem multisensorischen Erfahren des Lernstoffes, steht der Besuch außerschulischer Lernorte historische Stätte und Museum, bei dem der Schüler aus seiner gewohnten Lernumgebung der Schule heraustritt und seinen Erfahrungshorizont um außerschulische Lernorte erweitert und in einer ihm unbekannten bzw. ungewohnten Umgebung bereit ist, aktiv Wissen aufzunehmen. Beide Konzepte bieten, vor allem im Rahmen von Optionskursen, grundlegende Vorteile gegenüber dem klassischen Unterricht. Aus diesem Grund habe ich mich bei der Planung und Ausarbeitung des Optionskurses Archäologie im Wesentlichen auf diese beiden Konzepte gestützt. 1 Anmerkung: Mit Museum ist jede Art von Museum gemeint, beispielsweise ein Freilichtmuseum oder ein klassisches Museum. Für diese Arbeit habe ich allerdings nur mit dem Musée national drsquo;histoire et drsquo;art MNHA zusammengearbeitet. TRAVAIL DE CANDIDATURE 2015 LINSTER Kevin 5 Insbesondere der Besuch eines Museums und einer Ausgrabungsstätte boten sich natürlich im Rahmen eines Optionskurses zum Thema Archäologie an, so dass außerschulische Lernorte bei meiner Umsetzung des Kurses fest eingeplant werden konnten. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit dem Aufbau der Option. Meine Vorbereitungen und die Rahmenbedingungen der Option werden hier angesprochen, da das Material später auch anderen Lehrenden zur Verfügung gestellt werden soll. Ich erkläre deswegen sowohl meine Themenwahl, als auch die Kriterien der Festlegung der Themen und gebe die von mir benutzte Fachliteratur an. Die Vorzüge der einzelnen Bücher werden in einem gesonderten Punkt aufgezählt, so dass andere Lehrer bereits einen Überblick haben und sich hinsichtlich ihrer eigenen Vorbereitung gezielt Literatur aussuchen können. Im dritten und umfangreichsten Teil wird die genaue Durchführung der einzelnen Unterrichtseinheiten dokumentiert und die Lernziele angegeben. Außerdem wird der Aufbau und der Verlaufsplan der Unterrichtsstunden vorgestellt, um abschließend den Verlauf des Kurses auszuwerten und etwaige Änderungen bezüglich der Themenwahl, dem Aufbau einer Unterrichtseinheit oder der allgemeinen Rahmenbedingungen vorzuschlagen und so anderen Lehrenden die Vorbereitung auf eine ähnliche Option zu erleichtern. In einem letzten Punkt werte ich den Gesamtverlauf der Option aus und analysiere, inwieweit das gesteckte Ziel der Förderung einer besseren und verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den Museen erreicht wurde. Abschließend stelle ich im Ausblick weitere Ideen zur Gestaltung der Option vor.

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