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Angst, Phobie und Panik bei Jugendlichen. Prävalenz, Analyse verschiedener Risiko- und Schutzfaktoren, Strategien Interventionsmöglichkeiten bei 12-20-jährigen Schülern in Luxemburg.

Categories
Sciences humaines et sociales
Psychologie
Glesener Michèle

Angst ist eine emotionale Basisreaktion. Die korperlichen Reaktionen die die Angst begleiten sind sinnvoll, da sie uns auf schnelles Handeln vorbereiten. Angst ist auch die Kraft, die uns herausfordert, neue Entwicklungsschritte zu wagen. Milde Angste gehoren also zur normalen Entwicklung des Menschen hinzu. nbsp; Wenn die Angst jedoch langer anhalt, in Situationen ohne wahrnehmbare Bedrohung auftritt, keine Moglichkeit der Bewaltigung der Angst besteht und die Lebensqualitat beeintrachtigt wird z.B. soziale Phobie, Prufungsangst, Panikstorungen mit oder ohne Agoraphobie}, dann wird sie als pathologische Angst bezeichnet.1 Das Jugendalter ist eine stressreiche Phase der menschlichen Entwicklung zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Die Jugendlichen mussen sich an intensive biologische, affektive und kognitive Veranderungen anpassen. Weiter mussen sie sich gro�en psychosozialen Herausforderungen stellen. Angststorungen sind die haufigsten psychischen Storungen im Kindes- und Jugendalter2. Etwa 10% der Kinder und Jugendlichen erfullen irgendwann in ihrem Leben die diagnostischen Kriterien einer Angststorung3. Die Psychologen und Erzieher des SePAS und des SEAP erleben seit einiger Zeit leider eine erhohte Anzahl von Schulern die sich wegen Angststorungen an sie wenden. nbsp; Diese Kandidatur-Arbeit ist der Versuch, mit einer quantitativen transversalen Methodologie mittels wissenschaftlich validierten anonymen Fragebogen sowie Fragen zu den Lebensgewohnheiten, Hinweise auf die Pravalenz der Angstprobleme bei den Jugendlichen, aber auch auf die bestehenden Ressourcen und Emotionsregulationsstrategien, d.h. die verschiedenen Risiko- und Schutzfaktoren der Angststorungen, zu geben. Die Resultate der Umfrage sollen eine Basis liefern fur die schulische Praventionsarbeit im Bereich der Angststorungen durch Lehrer und andere Mitglieder der Schulgemeinschaft, wie z.B. die Psychologen und Erzieher. Au�erdem sollen die Konsequenzen der nbsp; nbsp; nbsp; nbsp; nbsp; 1 Essau, 2003, S. 29 nbsp; 2 Costello amp; al, 2003; Merikangas amp; al, 2010 in In-Albon, 2011, S. 18 nbsp; 3nbsp; Essau, 2003, S.118 nbsp; Angststorungen durchleuchtet, sowie die moglichen psychologischen Interventionen ergrundet werden. nbsp; In jeder der untersuchten Gruppen befanden sich Schulerinnen}, deren Antworten auf Angstprobleme hindeuteten. Besonders die Soziale Angst scheint vielen Schulern Probleme zu bereiten, aber auch die allgemeine Angst und die Prufungsangst sind existent. Was die Ressourcen und die Emotionsregulationsstrategien betrifft, befinden sich viele Schuler im Normbereich, einige verfugen sogar uber uberdurchschnittliche Ressourcen und Strategien. Leider gibt es jedoch auch Schulerinnen} bei denen noch ein gro�er Handlungsbedarf besteht. Auffallig ist auch, dass nur wenige Schuler wissen, wie man entspannen kann, viele zu wenig Schlaf bekommen und sich nicht genug bewegen. Erschreckend ist, dass einige Schuler wegen ihren Angsten schon professionelle Hilfe anfragen mussten und sogar schon verschreibungspflichtige anxiolytische Medikamente zu sich nehmen. nbsp; Um die Angste bevor sie gefestigt sind in den Griff zu bekommen, sollte man den Schulerinnen} im Ra

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