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Schulische Gesundheitsförderung Wie effektiv sind schulische Präventionsmaßnahmen bei Krankenpflegeschülerinnen und -schülern zur Vorbeugung gesundheitlicher Belastungen in Ausbildung und Beruf?

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Santé
by Skydlowski Doris

Während ihrer theoretischen und praktischen Ausbildung sehen sich die Pflegeauszubildenden des „Lycée technique pour Professions de Santé“ mit verschiedenen berufsspezifischen physischen und psychischen Belastungen konfrontiert. Diese erschweren nicht nur die Ausbildungssituation, sondern kommen auch im späteren Berufsleben zum Tragen. Diese Arbeit untersucht, inwieweit die Schule ihrem Auftrag als gesundheitsfördernde Institution gerecht wird und diesen gesundheitlichen Belastungen effektiv vorzubeugen vermag. Zunächst wurden auf der Basis einer ausführlichen Literaturrecherche der geschichtliche Hintergrund sowie die wissenschaftlichen Theorien und Konzepte der „schulischen Gesundheitsförderung“ erörtert. Im Anschluss erfolgte eine Darstellung des Pflegeberufs und der Pflegeausbildung sowie der sich aus den berufsspezifischen Anforderungen ergebenden gesundheitlichen Belastungen. Um die Effektivität schulischer Prävention zu ermitteln, wurde eine empirische Forschungsmethode gewählt. Anhand von leitfadengestützten Interviews mit Auszubildenden der Abschlussklassen sowie berufstätigen Absolventen der luxemburgischen Pflegeausbildung wurden physische und psychische Belastungsmomente während der Ausbildung und im Berufsalltag identifiziert. Darüber hinaus wurden ihre subjektiven Erfahrungen zu schulischen Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen sowie Verbesserungsvorschläge festgehalten. Nach einer Analyse der Ausbildungscurricula und schulischer Präventionsprojekte auf die Verortung gesundheitsfördernder Zielsetzungen erfolgte eine Diskussion der ermittelten und dargestellten Ergebnisse unter Berücksichtigung ausländischer Studienergebnisse. Abschließend wurden Verbesserungsvorschläge aufgezeigt. Es konnte festgehalten werden, dass gesundheitsfördernde Zielsetzungen in der Pflegeausbildung verankert sind, die einerseits auf Prävention und andererseits auf eine Stärkung von Widerstandsressourcen abzielen. Dennoch leiden die Auszubildenden und Berufstätigen unter einer Reihe von insbesondere psychischen Belastungsmomenten, sodass von schulischer Seite ein dringender Handlungsbedarf besteht