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Die Frage nach dem Sinn des Lebens - Der Versuch einer Klärung unter dem analytischen Blickwinkel der angelsächsischen Tradition

Categories
Sciences humaines et sociales
Philosophie
Paul Letsch

In dieser Abhandlung ergründe ich die Bedeutung des Ausdrucks #39;der Sinn des Lebens#39; mit Hilfe der analytischen Philosophie des 20. und 21. Jahrhunderts aus dem angelsächsischen Sprachraum. Die angelsächsisch-analytische Philosophie hat ihrerseits unterschiedliche Lösungsansätze zur Sinnfrage, die auch außerhalb dieses Sprach- und Zeitraumes stehen, untersucht. Diese Arbeit beinhaltet eine Aufteilung der Lösungsansätze in Kategorien, die einer zusätzlichen Verständnistiefe des Ausdrucks nützlich sind. Die unterschiedlichen philosophischen Aspekte, wie der normative Bezug, das Perspektivenproblem, der Bewertungsmaßstab für Sinnhaftigkeit, der unendliche Regress, der Bezug zur Teleologie u. a., die in dem Bedeutungsfeld des Ausdrucks enthalten sind, werden an sich und untereinander auf ihre Stichhaltigkeit geprüft. Hierfür wird der Schwerpunkt der Quellenaufarbeitung auf Autoren gelegt, die ausschlaggebend für diesen Kontext innerhalb der angelsächsisch-analytischen Philosophie sind: Bertrand Russell, Antony Flew, Kurt Baier, Ronald W. Hepburn, Paul Edwards und Thaddeus Metz. Daraufhin nutze ich die Ergebnisse dieser Analyse zur Erschaffung eines denkerischen Ausblicks, in dem die allgemeinen Rechtfertigungskriterien möglicher Theorien zur Sinnfrage zusammengetragen werden. Diese Abhandlung strebt also eine Klärung dessen an, was mit dem Ausdruck #39;der Sinn des Lebens#39; gemeint ist, und zeigt die Möglichkeit auf, dass die Frage in einem nichtreligiösen, nichtteleologischen und intersubjektiven Rahmen nicht nur gestellt werden darf, sondern erst hierin an Klarheit und Gültigkeit dazugewinnt.

Document
Letsch Paul (898.94 Ko)