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Erfahrungen mit Klassenbegleitungen bei Interventionen zu schlechtem Klassenklima und Mobbing im Rahmen des Mediationsprojektes im Lycée Aline Mayrisch Luxembourg

Categories
Sciences humaines et sociales
Formation morale et sociale
Marie-Anne Kayser

Im Rahmen des Peer-Mediationsprojektes, welches im Schuljahr 1999-2000 von SCRIPT und SNJ initiiert wurde, hat sich das Mediationsprojekt, seit seiner Implementierung im Lycée Aline Mayrisch Luxembourg Abkürzung: LAML im Jahr 2003, an die Bedürfnisse der Schüler und der Schule angepasst. Die anfänglich eingeführten Streitschlichtungen zwischen einzelnen Schülern genügten im Laufe der Zeit den Ansprüchen der Schüler nicht mehr. Von der Schulgemeinschaft wurden bei gestörtem Klassenklima oder Mobbing zusätzliche  nterventionsformen gewünscht. In Zusammenarbeit mit der Direktion hat die Peer-Mediations-Gruppe ein Konzept der Klassenbegleitung ausgearbeitet, das besonders den jüngeren Schülern erlaubt, auf ausgebildete Schülermediatoren und/oder erwachsene, teilweise professionelle Mediatoren zurückzugreifen.   Eine erste Phase dieser Arbeit befasst sich mit der Auseinandersetzung von theoretischen Konzepten zum Thema Mobbing in der Schule. Im LAML sind immer wieder Klassen von Mobbing betroffen. Diese haben die Möglichkeit, an einer Klassenbegleitung teilzunehmen, um selbstverantwortlich das Mobbing zu beenden, indem sie sich aktiv an einer Lösungssuche ohne Schuldzuweisungen beteiligen. Die Eindrücke dieser Schüler über die Auswirkung der Klassenintervention auf das Klassenklima wurden im Laufe die letzten fünf Jahre mittels schülerbezogenen Fragebögen festgehalten und in dieser Arbeit ausgewertet. Anschließend werden Konzepte zum Thema Klassenklima beschrieben. Da auch bei gestörtem Klassenklima Schüler auf Klasseninterventionen zurückgreifen können und sie diese anschließend bewerten, werden diese Klassenbegleitungen nach dem gleichen Verfahren wie bei Mobbing analysiert.

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